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Die künftige Spielrunde in der männlichen E-Jugend – Entwicklungsgerechtes Spielen

Details

Gemeinsames Ziel aller im Kinderhandball Beteiligten ist es, unsere Spielanfänger für den Handballsport zu begeistern und ihre Spielfähigkeit durch alters- und entwicklungsgemäße Trainingsinhalte und Methoden systematisch zu fördern. Das offensive Verteidigen und damit Agieren in großen Räumen bleibt im Kinderhandball unsere übergeordnete Leitlinie. Damit soll gewährleistet sein, dass sich bereits unsere Spielanfänger in der zentralen Grundsituation des Handballspiels, der 1 gegen 1 Situation, altersgemäß in ihrer Spielfähigkeit entwickeln können. Dem Spielen muss im Kinderhandball Vorrang eingeräumt werden, denn Spielen bedeutet immer Anwenden von Gelerntem und Entfalten der individuellen Kreativität. Wettkämpfe sind auch bei unseren Jüngsten „das Salz in der Suppe“, natürlich wollen auch Kinder in Vergleichsspielen und Turnieren gewinnen, die Ergebnisorientierung sollte aber bei unseren Trainerinnen und Trainern nicht im Vordergrund stehen. Jedes Kind soll im Wettkampf gebührend zum Einsatz kommen! Diese Forderung ist oberste Maßgabe im Kinderhandball.

Entwicklungsgerechtes Spielen soll Spielfähigkeit und Kreativität entwickeln! Nur allzu oft werden Kinder in ein „taktisches Korsett“ mit starren Spielpositionen und Spielweisen gepresst. Defensiv-Taktiken aus dem Erwachsenenhandball sind aber völlig fehl am Platz. Kinder sollen das Spiel zwanglos erleben und lieben lernen!
Dieses Grundprinzip des entwicklungsgerechten Spielens bedeutet, dass Spielklassen nicht ausschließlich nach Alter und Leistung eingeteilt werden, wie beispielsweise im Jugend- und Erwachsenenhandball. Leistungsschwächere Kinder, Spätentwickler oder Quereinsteiger aus anderen Sportarten sollen im Verein die Möglichkeit haben, sofort und „ohne Druck“ Spielerfahrungen sammeln zu können.
Wettspiele müssen sich an kind- und entwicklungsgerechten Trainingsinhalten orientieren! Die pädagogische Zielperspektive lautet: Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen steht im Vordergrund! Als einer der ersten Sportverbände überhaupt hat der DHB in seiner Rahmentrainingskonzeption eine pädagogische Zielperspektive formuliert:
Individuell betreuen, Persönlichkeit und sportliche Fähigkeiten fordern und fördern, die Spielfähigkeit langfristig und entwicklungsorientiert anlegen – das sollten die Bausteine eines pädagogisch orientierten Konzepts der Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen des DHB sein. Daran müssen sich auch die Wettspiele im Kinder- und Jugendhandball orientieren.
(aus den DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN für eine einheitliche Wettkampfstruktur im Kinderhandball – veröffentlicht vom DHB)
 
Wir wollen uns im PfHV auf diese DHB – Vorgaben weiter fokussieren und im Bereich der männlichen E-Jugend in der kommenden Spielzeit gemeinsam Dinge im obigen Sinne noch aktiver angehen, denn nur gemeinsam kann diese Philosophie auch vollständig und erfolgreich umgesetzt werden. Wir haben im Mai erstmals verabredet drei Leistungsebenen anzubieten um unsere Spielrunde am Grundprinzip des entwicklungsgerechten Spielens besser auszurichten.
Die Jugendtrainerinnen und – trainer haben eine Selbsteinschätzung versucht und die Zuordnung der Mannschaften in Leistungsebenen vorgenommen. Zum Ende der Hinrunde wollen wir uns erneut zusammensetzen, diese Zuordnung gemeinsam prüfen und mögliche Fehleinschätzungen durch einen „Auf- bzw.- Abstieg“ zu korrigieren.
Die aktive Umsetzung der obigen Philosophie wollen wir seitens des PfHV zusätzlich begleiten. Dazu haben wir die am Rande unseres Treffens im Mai entwickelte Idee aufgegriffen und bieten an, dass wir uns gemeinsam in der Trainingsarbeit austauschen und zur Orientierung Einblicke in die Trainingsgestaltung und Trainingsstruktur geben. Es konnte Steffen Christmann vom TV Hochdorf als Pate gewonnen werden. Wir wollen gemeinsam die Lernziele im Bereich der männlichen E-Jugend festlegen und uns gegenseitig nach den Spielen Feedback geben, wie es mit der Umsetzung und Zielerreichung aussieht.
Die Vision ist es dann in der Spielzeit 2020/2021 über einen bis dahin entwickelten Feedback-Bogen die Teams zu identifizieren, die die beste Entwicklung im Verlauf der Spielrunde genommen haben. Außerdem versprechen wir uns über abgestimmte gemeinsame Zielvorgaben eine verbesserte Talentförderung, sowie ein besseres Miteinander von Spielern, TrainerInnen, Eltern und Schiedsrichtern.
Für den 21. August möchten wir alle TrainerInnen nach Hassloch einladen, Steffen gibt uns einige Einblicke in seine Trainingsplanung und dann sprechen wir über eine gemeinsame Zielsetzung und die Art, wir uns nach den Spielen Feedback geben wollen.
 
Wir wünschen uns Eure Unterstützung, bitte informiert insbesondere Eure E-Jugendtrainer
und kommt recht zahlreich zur Saisonvorbesprechung nach Hassloch.

|Ulf Meyhöfer|

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam